Musik & du: Best Sountrack ever
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Der beste Soundtrack aller Zeiten

Dies scheint eine musikalische Woche zu werden. Am Sonntag habe ich den Robots-Geburtstag mit dem Soundtrack meines Lebens gefeiert (ich warte noch auf eure Beiträge!), da fragt Maribel Skywalker bei „Musik & du“ schon nach dem besten Soundtrack ever.

Ich bin ja eigentlich ein Musikbanause. Ich habe keine besonders guten Ohren und kann keine drei Töne auseinander halten. Außerdem bin ich sowieso eher ein visueller Mensch. Das heißt, dass ich viele vermutlich absolut großartige Stücke gar nicht zu schätzen weiß oder sie mir gar nicht richtig auffallen, wenn die Bilder dazu zu gut sind.
Aber dann gibt es schon ein paar Regisseure, die es schon richtig drauf haben, die richtigen Leute für ihre Musik zu engagieren. Jim Jarmusch zum Beispiel. Keine Frage, dass Neil Youngs Gitarrenspiel in Dead Man einfach fantastisch war.

Oder habt ihr Tom Hiddleston als musikalisch-genialen Vampir mit Vorliebe für alte Gitarren in Only Lovers Left Alive gesehen? Groß.

Oder auch Guy Ritchie. Erinnert sich jemand an die Szene in Snatch, in der die Zigeuner streiten, und Tommy weint, weil er sein Leben für beendet hält? Dazu „Golden Brown“ von den Stranglers? Groß.
FSK 16

Vielleicht hat der ein oder andere von euch den Alpen-Western Das finstere Tal gesehen? Die tolle österreichische Band Steaming Statellites vor schneebedecktem Alpenpanorama (und viel Blut)? Groß.
Dank einer völligen Fehltentscheidung des FSK-Komitees FSK 12. Nichts für Leute, die kein Blut sehen können. Achtung, Spoiler!

Dann gibt es natürlich auch reine Musik-Filme, die toll sind. Einer meiner Lieblingsfilme ist Across the Universe. Cover-Songs sind ja oft ein bisschen schwierig, aber hier sind manche Beatles-Lieder so gut aufbereitet, dass sie besser als das Original sind. Manchmal leg ich die DVD nur ein, um die Musik zu hören.

Tolle Musikfilme sind auch Inside Llewyin Davis … (Zum Beispiel mit diesem Song von Hauptdarsteller Oscar Isaac, Justin Timberlake und Adam Driver.)

… oder Begin Again mit Keira Knightley.

Aber, nein, schlussendlich sind das alles nicht meine Lieblingssoundtracks. Am allerliebsten mag ich immer noch Alles ist erleuchtet. Eins meiner Lieblingsbücher. Einer meiner Lieblingsfilme.

Musik & du: Alles ist erleuchtet Soundtrack

 

Und in den Soundtrack war ich sofort total verliebt: Ostblock-Punk, der hierzulande wohl weitestgehend unbekannt ist. Warum eigentlich? Gogol Bordello (deren Sänger die zweite Hauptrolle spielt) füllen hier zwar schon recht große Hallen. Aber kennt ihr Bands wie Leningrad? Solltet ihr, wenn ihr auf Punk-Rock steht, der sich vom amerikanischen Einheitsbrei abhebt. Groß.

Larissa//No Robots Magazine

Larissa ist die Chefin des No Robots Magazines. Sie ist 32 Jahre alt und lebt mit Mann und Kind in München.

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6 Kommentare

  1. Liebe Larissa,

    ein tolles neues Blogoutfit hast Du da! Ich sehe es leider erst jetzt! Und die neue Schrift gefällt mir auch sehr! Happy Birthday noch nachträglich zum NoRobots-Geburtstag!

    Liebe Grüße, Kathrin 🙂

  2. Oh..das mit den Kommentaren hab ich noch gar nicht bedacht….danke für’s drauf aufmerksam machen. Stimmt, eigentlich blöd wenn nur Blogger Leute kommentieren können!
    Gleich mal gucken wo man das ändern kann.

    Liebe Grüße!

  3. Jaaa, da driften wir beide tatsächlich etwas auseinander 😉 Aber cool, dass bei Maribel so viele unterschiedliche Musikstile und Filme zusammenkommen. Punk ist nicht so meins, aber der Trailer von „Alles ist erleuchtet“ macht auf jeden Fall Bock den Streifen auf meine To-Watch-Liste zu setzen.

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