Titelbild für Origami-Diamanten
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Ehrliches DIY: Papierdiamanten

Es gibt ja Leute, die schaffen es, ihre Wohnung für jeden Anlass ganz toll neu zu dekorieren. Bemerkenswert.
Ich bin ja eher der Typ, der seine Deko nur nach einem Umzug wechselt. Höchstens.
Aber jetzt bin ich ja Mama und habe ich das Gefühl, dass ich mir ein bisschen mehr Mühe geben könnte. Und seither versuche ich wenigstens die Dekoration im Wohnzimmerfenster saisonal anzupassen. Wobei „saisonal“ ja Auslegungssache ist. Meine Weihnachtsdeko ist eher Winterdeko, und so landen die mühselig erschaffenen Sterne erst jetzt in der Kellerkiste. Willkommen, Frühling! Wobei … Frühling … Die Neuerung kann ruhig ein bisschen länger aktuell bleiben als bis nach Ostern.
Und so fiel meine Wahl schließlich auf Papierdiamanten.
Die Anleitung habe ich von Anna-Maria von Ann.Meer übernommen. Ich habe allerdings statt gutem Origamipapier einfach normales Malpapier unordentlich mit Wasserfarbe bemalt. Und das gefällt mir außerordentlich gut, muss ich zugeben.

Papierdiamant im Batikdesign

So geht’s nicht

Wie es geht, erfahrt ihr bei Anna-Maria. Was ihr besser lassen solltet, verrate ich euch hier.
Erstmal Entwarnung: Papierdiamantenfalten geht viel einfacher als es aussieht! Spätestens beim Dritten hat man’s raus. Selbst ein Grobmotoriker wie ich kriegt das easy hin. Und es geht auch noch schnell – man kann locker eine ganze Ladung an einem Abend schaffen. (Ich habe acht Stück gemacht: vier Große (aus je zwei DIN-A4-Seiten) und vier Kleine (aus je zwei halben DIN-A4-Seiten).)
Aber auch wenn es ziemlich einfach ist, sollte man den ersten Versuch nicht unbedingt mit teurem Papier machen. Manche Schritte muss man möglicherweise zweimal gemacht haben, bis man sie richtig verstanden hat.
Perfektionisten sollten auch unbedingt folgendes vermeiden:
1. normales Papier nehmen und es noch dazu mit Wasserfarbe anmalen: lässt sich naturgemäß nicht so schön falten wie Origami-Papier und hinterlässt noch dazu eklige Farbflecken an den Fingern, wenn man die Falten fest drückt
2. die beiden Teile am Ende mit Klebestift zusammenkleben: ziemlich eklige Kleberei und noch dazu muss man das Papier hässlich zerdrücken, damit alles nicht sofort wieder auseinander fällt

Aber ihr seht: Man kann nicht viel falsch machen!

Viel Spaß damit!

Origami-Diamanten

Larissa//No Robots Magazine

Larissa ist die Chefin des No Robots Magazines. Sie ist 31 Jahre alt und lebt mit Mann und Kind in München.

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4 Kommentare

  1. Liebe Larissa,
    sehr schöne Diamanten hast du hier gezaubert. An so Papierzeug hatte ich früher nie Interesse – ich war überzeugt davon, dass ich total unkreativ bin und mich an Papier nur schneide. *lach*
    Heute liebe ich meine Stempel, das Papier und meine Farben und bin immer auf der Suche nach neuen guten Ideen, was ich in meinen freien Schreibtischminuten werkeln möchte.
    Vielleicht probiere ich mich ja mal an diesen Diamanten.

    Lieber Gruß
    Monika

  2. Das mit den Wasserfarben finde ich eine tolle Idee, sieht schön aus!

    Ich habe solche Dinger auch schon mal gefaltet (übrigens als Weihnachtsdeko) und fand das Zusammenkleben sehr friemelig. Ich habe aber auch kleineres Papier genommen.

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