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Im Netz: So findet ihr das beste Bildbearbeitungsprogramm

Mit Fotos kann man auf vielen Wegen arbeiten. Man kann Handyfotos schießen und mit Instagram einen Filter drüber legen. Oder man kann sich eine Spiegelreflexkamera leisten und selbst als Laie Stunden damit verbringen, die Fotos genau so zu bearbeiten, wie man es sich wünscht. Aber welches Bildbearbeitungsprogramm empfiehlt sich dafür?

Auch wenn es euch vielleicht noch nicht so ganz deutlich geworden ist: Ich arbeite sehr gerne mit Grafik. In den letzten Jahren habe ich mich auf der Arbeit vom absoluten Nichtswisser zum Selfmade-Laien-Layouter entwickelt: Ich kann Magazinseiten illustrieren, schöne Bilder für Facebook machen und Videos mit Photoshop schneiden. Hurra!
Und dann komme ich nach Hause. Und das ist, als ob man von einem Abenteuerspielplatz in einen Sandkasten geschickt wird: enttäuschend. Kein unendlicher Panthermedia-Fundus. Nur meine nicht sehr umfangreiche Kameraausrüstung, wobei mir meistens auch noch ein Assistent fehlt, wenn die Fernbedienung nicht will oder ich jemanden bräuchte, der den Blitz hält. Und natürlich: keine Profiprogramme. Am Anfang meiner „Fotokarriere“ dümpelte ich noch mit Gimp daher. Ein nettes kostenloses Programm für jemanden, der nur mal eben ein Bild heller und kleiner machen will. Aber sobald es um mehr geht: relativ nutzlos. Was sind also die Alternativen, wenn man sich nicht gleich das ganze Adobe-Paket für tausende von Euro leisten will?
Es gibt eine Vielzahl von Laien-Bildbearbeitungsprogrammen, irgendwo zwischen Photoshop und dem kostenlosen Gimp. Eine Übersicht plus Test über die zwölf wichtigsten Produkte bietet das Vergleichsportal Netzsieger.de in der Kategorie „Bildbearbeitungssoftware“.

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Hier werden verschiedenste Programme verglichen, von den bekannten Größen wie Photoshop Elements über ACDSee bis zu Namen, die mir bisher nicht geläufig waren, die aber möglicherweise eine günstigere Alternative zu Adobe sind. Die Redakteure von Netzsieger.de geben in einer übersichtlichen Liste alle wichtigen (oder für euch vielleicht auch weniger wichtigen) Features an, von „Welche Bearbeitungen sind möglich?“, „Gibt es Gradiationskurven?“, „Kann ich die Tonwerte korrigieren?“ bis zu „Kann ich mit der Software meine Bilder in den sozialen Netzwerken teilen?“. Dazu gibt es zu jeder Software einen ausführlichen Experten-Bericht.

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Testsieger ist, wie zu erwarten, Photoshop Elements 13, allerdings dicht gefolgt von dem deutlich günstigerem ACDSee Pro 8. Möglicherweise eine Alternative? Lese ich mir allerdings den Testbericht von ACDSee Pro 8 durch, merke ich ziemlich schnell, dass es sich dabei vielmehr um ein Programm für Laien-Knipser als für Laien-Fotografen handelt. Das ist ein Unterschied, denn ich habe schon den Anspruch, komplexere Bearbeitungen durchzuführen. ACDSee Pro 8 fällt also raus.
Hier hapert allerdings auch der Bericht zu Photoshop Elements 13, der sich ebenfalls eher an Nutzer richtet, die lieber Filter anwenden, als konkret an Bildern zu arbeiten. So fehlt zum Beispiel das Häkchen bei „Ebenen“ in der Funktionsliste, was ein Fehler ist, denn Photoshop Elements hat durchaus die Ebenenfunktion, die für mich elementar wichtig ist. Neu war mir allerdings, dass  Photoshop Elements in der Lage ist Videodateien zu verarbeiten und kleine Filme zu erstellen (eine Funktion, die Photoshop ab CS6 bietet und die einfach großartig ist). Und – siehe da! – diese Funktion hat sogar noch mein Photoshop Elements 11, was ich bisher gar nicht wusste: allerdings nur in Form einer Dia-Show. Aber immerhin: Stop Motion ist also möglich.
Für glückliche Mac-Besitzer lohnt sich vielleicht auch ein Blick auf Pixelmator – eine Software die gerade mal 26,99 Euro kostet, dabei aber alle Funktionen bis hin zu Ebenen-Bearbeitung kann. Was will man mehr?
Fazit: Wer Bilder detailliert bearbeiten, sich das große Adobe-Paket aber nicht leisten kann, der wird wahrscheinlich weiterhin zu dem kleinen Bruder Elements greifen. Wer allerdings durchaus auf ein paar Funktionen verzichten kann, für den lohnt sich ein Blick auf Netzsieger.de, um eine gute Übersicht der Alternativen zu erhalten.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Netzsieger.de.

Larissa//No Robots Magazine

Larissa ist die Chefin des No Robots Magazines. Sie ist 32 Jahre alt und lebt mit Mann und Kind in München.

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4 Kommentare

  1. Jaaa, immer wieder spannend, was sich so auf dem Markt der Bildverarbeitung tut! Ich hab ja das Glück, beruflich und privat Photoshop zu nutzen, dann will man eigentlich nix anderes mehr :-). Für alle, die kein Photoshop haben, denen es aber (und das wird ja gerade bei Bloggern oftmals der Fall sein) in erster Linie um seriöse Bildoptimierung geht, würde ich auf jeden Fall mal noch Lightroom ins Rennen werfen – sehr sehr gut in Sachen Bildoptimierung und -verwaltung und dazu auch noch leicht zu bedienen (und sogar noch günstiger als Elements).
    LG, Mecki

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