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Leute, die gut sind: Simon Pegg

Wer Edgar Wright sagt, muss auch Simon Pegg sagen. Und weil er mit Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück ab dem 14. August wieder im Kino zu sehen ist, ist er heute unser Protagonist in „Leute, die gut sind“.

Leute, die gut sind: Simon PeggDumm gelaufen für Jim Kirk: Er wurde auf einem kargen Eis-Planeten ausgesetzt. Zum Glück trifft er dort auf Spock-aus-der-Zukunft, mit dem er zusammen den Außenposten der Sternenflotte aufsucht. Die Besetzung dort besteht aus einem verlotterten Mann und einem kleinen grünen Männchen.
Kaum geweckt, lässt der Mann einige Schimpftiraden auf Schottisch los.
„Fascinating!“, sagt Spock-aus-der-Zukunft. „You are Montgomery Scott!“
„OMG! Wer ist das?!?“, denke ich.

Dass ich erst an diesem Punkt meiner „Film-Karriere“ auf Simon Pegg gestoßen bin, ist meine eigene Schuld. Zu dumm, dass ich mich vor Jahren geweigert habe, mit meinem Ex-Freund Shaun of the Dead zu gucken (ich hasse Horrorfilme). Das hätte verhindert, dass ich innerhalb kürzester Zeit eine große Lücke in meiner Film-Geschichte auffüllen musste. Denn innerhalb von Sekunden wurde Simon Pegg zu meinem neuen Lieblingsschauspieler.
Falls es euch so geht wie mir, und Mr. Pegg euch bisher entgangen ist, dann lasst mich euch sagen: Simon Pegg ist großartig. Er ist toll, weil er super lustig ist. Er zieht die tollsten Grimassen. Und hat einfach den perfekten schwarz-humorigen britischen Charme – nicht diesen billigen amerikanischen Klamauk. Und er ist nicht nur ein lustiger Schauspieler, sondern auch ein toller Autor. Er hat einige fantastische, witzige und trotzdem gesellschaftskritische (oder satirische) Filme mit seinem Kumpel Edgar Wright geschrieben – die Cornetto-Trilogie.
Nämlich besagtes Shaun of the Dead

… oder meinen Lieblingsfilm Hot Fuzz

… oder erst kürzlich The World’s End.

Oder die großartige Serie Spaced, wo er auch gleich seinen besten Freund Nick Frost untergebracht hat, der bis dato „nur“ Kellner und kein Schauspieler war (und nicht nur in der kompletten Cornetto-Trilogie die zweite Hauptrolle spielte, sondern seither auch eine respektable Karriere gemacht hat, zum Beispiel mit Filmen wie Snow White and the Huntsman oder Radio Rock Revolution). Simon und Nick schrieben auch gemeinsam den verrückten Buddy-Movie Paul – Ein Alien auf der Flucht.
Simon Pegg ist toll, weil er sympathisch ist. Weil er nie ein Problem draus macht, dass er und Nick „irgendwie schwul“ rüberkommen könnten. Wieso auch?

Weil er, genau wie ich, findet, dass Menschen irgendwie komisch sind.

Oder weil er seine Follower auch schon mal über einen längeren Zeitraum glauben lässt, er sei vom Dachboden-Monster entführt worden (die ganze Story > hier)

Oh, und habe ich schon erwähnt, dass @simonpegg so etwas wie der König von Twitter ist?

Larissa//No Robots Magazine

Larissa ist die Chefin des No Robots Magazines. Sie ist 32 Jahre alt und lebt mit Mann und Kind in München.

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