Cover von Eigenwerk
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No Robots testet das Eigenwerk-Magazin

In der Stadt-Bücherei. Das bestellte Buch ist noch nicht da. Aber irbendwas brauche ich zum Blättern. Also streune ich mal eben durch die Zeitschriften-Abteilung. Und bleibe an einem Magazin hängen, das ich noch nicht kenne: „Eigenwerk“. Die Rosa-Mädchen-Optik spricht mich an, also nehme ich es mal testweise mit.

Wie ihr wisst, bin ich kein alter DIY-Hase. Aber schöne Anleitungen gucke ich mir trotzdem gern an. Inspiration kann ja nie schaden. Vielleicht ist „Eigenwerk“ ja etwas für mich?

Eigenwerk: The the party started

Der erste Eindruck

Als allererstes fällt mir das gute Papier auf – festes, mattes Papier. Das gefällt mir, ich bin kein Freund von Hochglanz-Magazinen. Auch Design und Farbgestaltung fallen mir positiv auf. Zielgruppe wurde also schon mal erfolgreich angelockt (nun ja, ich bin ja nicht ganz die Zielgruppe).
Diese Ausgabe, bereits die fünfzehnte, wie mir das Cover verrät, dreht sich um das Thema „Party“. Aus dem ausufernden Party-Alter bin ich eigentlich raus, aber das ein oder andere Fest feiert man ja trotzdem. Zum Beispiel steht ja bald mein (uff, runder) Geburtstag an. Vielleicht bekomme ich die ein oder andere Idee, wie ich meine Gäste schön empfangen kann.
Ich schmökere durch die ersten Seiten und bin angetan. Eine freundliche Begrüßung und ein sympathisches Team werten auf jeden Fall schon mal ein Magazin auf und machen Lust, es regelmäßig zu kaufen. Soweit: Prima.
Meine Erwartung an das weitere Magazin? Viele Anleitungen, mit denen man sich in den letzten kalten Wintertagen schon mal auf den Frühling vorbereiten kann. Das wäre nett.

Eigenwerk: I wanna dance with somebody

Der Inhalt

Ich mache es mir gemütlich und beginne die Lektüre.
Und bin zehn Minuten später schon wieder durch.
Ja, es geht in Ausgabe 15 um Partys. Es gibt einen längeren Artikel über Kindergeburtstage (uninteressant, ich habe noch keine Kinder) und einen über die perfekte Party (uninteressant, für fette Hauspartys in der eigenen Wohnung bin ich zu alt).
Es gibt Schnittmuster für Röcke. An sich eine schöne Idee (wenn ich denn nähen könnte), aber die Designs sind nicht wirklich mein Ding. Man könnte allerdings etwas draus machen, wenn man ein wenig kreativ ist.
Weiter gibt es natürlich die obligatorischen Rezepte. Die gibt es ja überall. Auch nicht wahnsinnig spannend. Für euch vielleicht ein wenig mehr, mich interessiert das gar nicht.
Und zwischendurch gibt es tatsächlich auch die ein oder andere DIY-Anleitung, aber nicht besonders viele. Das ist nett für eine kleine Inspiration. Aber da  bietet mir Pinterest doch ein bisschen mehr. Zumal ich doch froh bin, dass wir aus der Zeit der Zettelwirtschaft raus sind, in der man sich Anleitungen aus Zeitschriften ausschneiden musste, um sie irgendwo zu sammeln.
Blätter, blätter, blätter. Das war’s.

Eigenwerk: Pinata

Fazit

Außen yay, innen nay: „Eigenwerk“ hält nicht wirklich, was es verspricht. Zwar sieht es sehr hübsch aus, aber ein DIY-Magazin kann ich in dieser Ausgabe nicht wirklich erkennen. Zwar gibt es schon ein, zwei Anleitungen, aber ich würde für 6,50 Euro schon ein bisschen mehr erwarten. Ich bin doch froh, dass ich die Zeitschrift nicht gekauft habe, sondern sie morgen wieder zur Bücherei zurückbringen kann.

Habt ihr euch die „Eigenwerk“ schon gekauft? Wie gefällt sie euch?

Larissa//No Robots Magazine

Larissa ist die Chefin des No Robots Magazines. Sie ist 32 Jahre alt und lebt mit Mann und Kind in München.

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3 Kommentare

  1. Eigenwerk kenn ich noch nicht, aber ich kann dir allerwärmstens die CUT empfehlen. Erscheint zwar nur zwei mal jährlich, ist aber voller cooler (neuer!) DIY-Ideen, ein paar Schnitte sind auch drin und nette Artikel über Mode und Lifestyle. Hab sie direkt abonniert 😉
    Aber nachdem es die Eigenwerk ja in deiner Bücherei gibt, kannst du ja auch mal eine der nächsten Ausgaben anschauen, vielleicht ist ja nur diese eine nicht in deinem Interessensbereich… Würde mich interessieren!

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